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Labrador Retriever: Anfängerhund oder völlig unterschätzt?

Der Labrador ist überall. In der Werbung, auf Instagram, am Badesee, im Kopf vieler Familien, die sagen: „Wenn Hund, dann ein Labi – der ist doch so kinderlieb.“ Vielleicht suchst du gerade genau deshalb nach Infos zum Labrador Retriever, weil du überlegst, dir einen zu holen. Oder du sitzt schon mit einem gelben, schwarzen oder braunen Flummi auf dem Sofa und fragst dich heimlich, ob bei euch irgendetwas grundsätzlich schiefgelaufen ist. Dieses Rassebild vom „perfekten Anfängerhund“ erzeugt riesige Erwartungen und mindestens genauso große Enttäuschungen, wenn der Alltag plötzlich nach Leinenchaos, angeknabberten Möbeln und schlechtem Gewissen aussieht.

In diesem Artikel bekommst du einen ehrlichen, tiefen Einblick in die Welt des Labrador Retriever. Du erfährst, woher diese Rasse kommt, wofür sie gezüchtet wurde und warum der Mythos vom einfachen Familienhund so gefährlich ist. Ich erkläre dir auch welche typischen Verhaltensprobleme dich erwarten können, für wen dieser Hund tatsächlich geeignet ist und welche gesundheitlichen Themen du unbedingt kennen solltest. Mein Ziel: Du sollst am Ende nicht verunsichert, sondern klarer sein – egal, ob du erst in der Planungsphase bist oder schon mittendrin im Leben mit deinem Labi steckst.

Disclaimer:
Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel das generische Maskulinum verwendet. Die in diesem Artikel verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.

Labrador Retriever – mehr als nur ein „einfacher Familienhund“

Wenn du wirklich verstehen willst, wer da bei dir einzieht, musst du dir die Geschichte des Labrador Retrievers anschauen. Der Labrador kommt nicht aus einer Kuscheltierfabrik, sondern aus sehr harten Arbeitsbedingungen.

Der Ursprung des Labrador Retriever

Die Wurzeln dieser Rasse liegen an der rauen Küste Neufundlands. Dort arbeiteten die Vorfahren des heutigen Labis mit Fischern zusammen. Diese Hunde halfen dabei, Netze an Land zu ziehen, Fische aus dem Wasser zu apportieren und bei Wind und Wetter stundenlang mit ihrem Menschen im Einsatz zu sein. Stell dir kein gemütliches Sofa vor, sondern kalten Wind, nasse Kleidung, eisiges Wasser – und einen Hund, der das selbstverständlich mitträgt.

Später wurde die Rasse nach Großbritannien gebracht und gezielt als Jagdhund weiterentwickelt. Der Hund sollte geschossenes Wild finden, aufnehmen und zurückbringen, oft in unübersichtlichem Gelände, in Sümpfen, dichten Büschen und natürlich im Wasser. Wichtige Eigenschaften wurden gezielt verstärkt: Arbeitsfreude, Belastbarkeit, Kooperationsbereitschaft, Nervenstärke und ein sicherer Umgang mit dem Fang im Maul. Dass dein Hund heute vielleicht am liebsten alle Bälle, Stöckchen und Spielzeuge sammelt, ist also kein Zufall, sondern Teil seines genetischen Pakets.

Labrador Retriever
A bright Labrador Retriever with a working line.


Arbeitslinie vs. Showlinie: zwei Gesichter des Labrador Retriever

Wenn du dich mit der Rasse beschäftigst, wirst du schnell über die Begriffe „Arbeitslinie“ und „Showlinie“ stolpern. Beide gehören zur selben Rasse, unterscheiden sich aber deutlich im Alltag. Hunde aus Arbeitslinien sind meist schlanker, leichter gebaut und deutlich temperamentvoller. Sie wurden und werden gezüchtet, um im Jagdgebrauch oder in anspruchsvollen Hundesportarten zu funktionieren. Das sind die Hunde, die nicht nach einer halben Stunde Gassi sagen „Danke, reicht“, sondern eher fragen „Und jetzt? Was machen wir als Nächstes?“.

Hunde aus Showlinien wirken von außen oft wie die „klassischen“ Labis: etwas massiger, mit breitem Kopf und diesem typischen „Teddybär-Gesicht“. Sie sind in der Regel etwas ruhiger, können im Alltag leichter zu handeln sein und werden deshalb gern als Familienhunde empfohlen. Aber auch hier gilt: Die genetischen Wurzeln als Gebrauchshund verschwinden nicht einfach, nur weil der Körper kompakter ist.

Für dich bedeutet das: Wenn du überlegst, einen solchen Hund aufzunehmen, solltest du dich nicht nur in ein Foto verlieben, sondern bewusst entscheiden, welche Linie zu deinem Alltag passt. Beide Varianten können großartige Partner sein – wenn du die Bedürfnisse wirklich ernst nimmst und nicht erwartest, dass ein jahrzehntelang gezüchteter Arbeitshund plötzlich als Deko im Wohnzimmer glücklich ist.

Der Mythos vom „einfachen Anfängerhund“ – warum er beim Labrador Retriever gefährlich ist

Es gibt Rassen, die offiziell auf sogenannten Listen stehen und automatisch Respekt auslösen. Beim Labrador passiert oft das Gegenteil. Sein Image ist weichgespült, freundlich, unkompliziert. Viele Züchter, Anzeigen und Ratgeber beschreiben ihn als „ideal für Familien“, „kinderlieb“ und „leicht zu erziehen“. Das Problem ist nicht, dass diese Eigenschaften grundsätzlich falsch wären. Das Problem ist, dass sie meistens ohne Kontext und ohne ehrliche Beschreibung der Anforderungen genannt werden.

Wenn du mit dem Bild lebst, dass dein Hund quasi von alleine „funktionieren“ müsste, dann prallen Wunsch und Realität ziemlich heftig aufeinander, sobald der Alltag beginnt. Aus dem angeblich gemütlichen Anfängerhund wird ein hochmotivierter, dauerhungriger Vierbeiner, der jede Umweltreizung spannend findet, an der Leine ordentlich Gas gibt und nicht versteht, warum er seine Energie nicht loswerden darf. Viele Halter denken dann schneller als ihnen lieb ist, dass sie persönlich versagt haben.

Genau hier liegt die Gefährlichkeit dieses Mythos. Du traust dich vielleicht gar nicht, dir Hilfe zu holen, weil „es doch eigentlich ein einfacher Hund sein müsste“. Du redest Probleme klein oder schiebst sie auf die Pubertät. Und dein Hund? Der zeigt dir immer deutlicher, dass er mit dieser Rolle als problemloser Familienhund überfordert ist. Nicht selten entstehen aus dieser Mischung aus Druck, Missverständnissen und Überforderung am Ende Situationen, in denen es zu Schnappen oder Beißen kommt. Nicht, weil der Hund „böse“ ist, sondern weil seine Grenzen ignoriert wurden.

Der ehrlichere Satz wäre: Ein Labi kann für Anfänger funktionieren, wenn sie bereit sind, viel zu lernen, sich selbst zu hinterfragen und in Erziehung, Auslastung und Beziehung zu investieren. Wenn du dagegen einen Hund möchtest, der einfach nur „mitläuft“, kaum Aufmerksamkeit braucht und sich quasi von selbst erzieht, dann ist diese Rasse sehr wahrscheinlich die falsche Wahl.


Typische Verhaltensprobleme beim Labrador Retriever im Alltag

Viele Probleme, die im Alltag mit dieser Rasse auftauchen, sind keine „Fehler“, sondern logisch, wenn du dir die ursprünglichen Aufgaben anschaust. Sie werden zu Problemen, wenn sie nicht bewusst in Bahnen gelenkt werden. Schau dir ein paar typische Themen an und prüfe einmal ehrlich, was davon du bei deinem eigenen Hund wiedererkennst.

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Will to Please: Segen und Fluch in einem

Der Labrador ist bekannt dafür, dass er seinem Menschen gefallen möchte. Diese Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist etwas Wunderbares – und macht die Rasse auch für Training und Hundesport so beliebt. Aber ein ausgeprägter Will to Please ist kein Freifahrtschein für Erziehung in Rekordzeit. Er bedeutet nicht, dass dein Hund alles „schon weiß“ oder „eigentlich kann“, nur weil du es dir wünschst.

In der Praxis sieht man oft, dass diese Hunde lange über ihre Grenzen hinaus funktionieren. Sie strengen sich an, sie probieren, sie passen sich an. Außen wirkt das brav und einfach zu händeln. Innen bauen sich Stress, Überforderung und Frust auf. Und wenn dann irgendwann die Sicherung durchknallt, sind alle überrascht. Der Hund schnappt, bellt Menschen oder Artgenossen an, blockt Ressourcen oder zieht sich plötzlich komplett zurück.

Deine Aufgabe als Halter ist es, diesen Will to Please ernst zu nehmen, aber nicht auszunutzen. Du darfst nicht nur fragen „Was kann ich noch aus dir rausholen?“, sondern musst dich auch trauen zu sagen „Stopp, hier ist Schluss, du musst jetzt nichts mehr leisten.“ Pausen, Rückzugsorte, klare Strukturen und ein Training, das in kleinen, machbaren Schritten verläuft, sind wichtiger als das hundertste Kommandowort.

Arbeitsmaschine im Kuschelfell: Jagdtrieb und Energie

Der nächste Punkt ist die Energie. Viele Labradore wirken wie Dauerläufer. Sie sind gern unterwegs, sie lieben Wasser, sie tragen gerne Dinge, sie sind neugierig und mutig. Genau dafür wurden sie gezüchtet. Wenn du diesen Hund in eine sehr bewegungsarme, reizärmere Welt stellst, ist das, als würdest du einen Leistungssportler in ein Einzimmerbüro ohne Fenster sperren. Eine Zeit lang geht das, aber nicht auf Dauer.

Jagdverhalten ist bei dieser Rasse ebenfalls keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Das bedeutet nicht, dass jeder Labrador Retriever hinter Wild herballert. Aber Jogger, Fahrräder, spielende Kinder oder rennende Hunde können extrem spannend sein. Ohne Training und Management wird aus „Ich finde das interessant“ schnell „Ich renne einfach hinterher, weil ich es nicht anders gelernt habe“.

Dazu kommt die berühmte Maulaktivität. Viele Labradore sind echte Futtermagneten und tragen, kauen und sammeln gern. Müll, Essensreste, Taschentücher, Spielzeuge von Kindern – der Hund entscheidet nicht nach „gehört mir“ oder „ist gesund“, sondern nach „riecht spannend“ und „passt ins Maul“. Auch das ist nicht böswillig, sondern genetisch nachvollziehbar. Es ist aber deine Verantwortung, deinem Hund zu erklären, was er tragen darf, wo Schluss ist und warum geklaute Butterbrote keine gute Idee sind.

„Nur freundlich“ – oder einfach keine Grenzen?

Ein weiteres Thema, das bei dieser Rasse ständig auftaucht, ist Distanzlosigkeit. Labradore gelten als freundlich, menschenbezogen und sozial. Das stimmt sehr oft, wird aber im Alltag gern mit „Der darf alles, weil er nett ist“ verwechselt. Ein großer, schwerer Hund, der Menschen anspringt, seine Nase ungefragt in Taschen steckt oder Kindern mit voller Wucht entgegenrennt, ist nicht automatisch „nur lieb“. Für viele Menschen ist das einschüchternd, unangenehm oder schlicht gefährlich.

Gerade Kinder, ältere Menschen oder Personen mit Einschränkungen können dadurch enorm gestresst werden oder sogar verletzt werden – nicht, weil dein Hund böse Absichten hat, sondern weil ihm niemand beigebracht hat, wie man höflich „Hallo“ sagt. Als Halter bist du gefordert, deinem Hund beizubringen, wie Nähe auf eine sozialverträgliche Art funktioniert. Freundlichkeit ist wunderbar. Freundlichkeit ohne Grenzen ist im Alltag ein Problem.

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Frust, Impulskontrolle und die berüchtigte Pubertät

Viele Halter erleben mit ihrem Labi einen echten „Zweithund“ in der Pubertät. Dinge, die vorher gut funktioniert haben, scheinen plötzlich vergessen. Der Rückruf klappt nur noch, wenn es gerade passt. Begegnungen mit anderen Hunden werden explosiver. Die Leine wird zur Reißleine. Dazu kommt, dass diese Hunde oft schlecht warten können. In Ruhe an einem Café vorbeigehen, ohne in alle Richtungen zu ziehen, ist dann eine echte Herausforderung.

Das alles bedeutet nicht, dass dein Hund „dominant“ oder „respektlos“ ist. Es bedeutet, dass sein Gehirn sich umbaut und du ihm helfen musst, mit seinen Emotionen klarzukommen. Training zu Frustrationstoleranz, gezielte Ruheübungen, klar strukturierte Spaziergänge und realistische Erwartungen an diese Entwicklungsphase machen hier den Unterschied. Je früher du anfängst, desto weniger wirst du später „Feuer löschen“ müssen.

Für wen der Labrador Retriever wirklich geeignet ist

Nach all diesen Punkten könnte man denken: „Okay, dann kann ja keiner mehr so einen Hund halten.“ Das stimmt natürlich nicht. Die Frage ist nicht, ob der Labi „zu viel“ ist, sondern ob du bereit bist, mit einem Hund zu leben, der bestimmte Eigenschaften sehr deutlich mitbringt.

Gut aufgehoben ist diese Rasse bei Menschen, die Lust auf aktive Gestaltung haben. Wenn du gerne draußen bist, Struktur magst, Freude am Training hast und bereit bist, dich mit Hundeverhalten auseinanderzusetzen, kann dieser Hund dein absoluter Traumhund sein. Er wird dich begleiten, dich zum Lachen bringen, motivieren und oft über sich hinauswachsen, wenn du ihn fair führst.

Weniger geeignet ist diese Rasse für Menschen, die sehr wenig Zeit haben, körperlich kaum belastbar sind oder Hunde vor allem als „entspannte Ergänzung“ zum Alltag sehen, die möglichst wenig Arbeit machen sollen. Wenn dein Leben aus sehr langen Arbeitstagen, kaum planbaren Zeiten und wenig Raum für Training besteht, ist die Chance groß, dass du und dein Hund dauerhaft frustriert seid.

Es geht auch nicht darum, dass du perfekt sein musst. Es geht darum, dass du ehrlich zu dir bist. Wenn du bereit bist zu lernen, dich selbst zu hinterfragen und dir im Zweifel Hilfe zu holen, bist du viel besser aufgestellt als jemand, der denkt „das wird schon irgendwie“. Diese Rasse braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen – nicht Menschen, die hoffen, dass der Hund sich alleine anpasst.

Gesundheit beim Labrador Retriever: Risiken, die du kennen musst

Neben Charakter und Verhalten spielt die Gesundheit eine wichtige Rolle. Gerade beim Labi gibt es einige Themen, die häufiger auftreten und über die du vor der Anschaffung Bescheid wissen solltest. So kannst du bewusster entscheiden und im Alltag besser vorbeugen.

Ein großes Thema sind Erkrankungen des Bewegungsapparats, vor allem Hüft- und Ellbogendysplasie sowie Arthrose. Diese Probleme entstehen aus einer Mischung aus Genetik, Aufzucht, Bewegung und Gewicht. Wenn du einen Welpen aus einer verantwortungsvollen Zucht holst, achten gute Züchter sehr auf Gesundheitsuntersuchungen und passende Verpaarungen. Später bist du gefragt, deinen Hund nicht durch extremes Ballspielen, zu frühes Joggen oder Übergewicht zusätzlich zu belasten.

Übergewicht ist überhaupt eine der größten Baustellen dieser Rasse. Viele Labradore haben ein sehr entspanntes Verhältnis zu Futter: In ihren Augen ist immer noch Platz für „nur ein kleines bisschen mehr“. Aus einem netten „etwas zu viel“ wird schnell eine runde Kugel mit Beinen, die süß aussieht, aber im Inneren schwer zu kämpfen hat. Gelenke, Herz, Stoffwechsel – alles leidet, wenn du den Napf nach Gefühl statt nach Bedarf füllst. Dein Hund ist dir nicht böse, wenn du auf seine Linie achtest. Im Gegenteil: Du schenkst ihm Lebensqualität und Lebenszeit.

Dazu kommen typische Themen wie wiederkehrende Ohrentzündungen, gerade bei Hunden, die viel schwimmen. Auch Hautprobleme, Allergien und bestimmte Augenerkrankungen kommen vor. Nicht jeder Hund ist davon betroffen, aber du solltest wissen, dass diese Punkte bei der Rasse nicht selten sind. Wenn du frühzeitig reagierst, mit deinem Tierarzt zusammenarbeitest und nicht erst abwartest, bis dein Hund massiv leidet, kannst du viel abfangen, bevor es chronisch wird.

Fehler verstehen – Beziehung stärken: Wie du deinen Labrador Retriever fair führst

Vielleicht merkst du beim Lesen, dass sich vieles davon nach dir und deinem Hund anhört. Vielleicht hast du dich in manchen Beschreibungen wiedergefunden und dein erster Impuls war, dich schlecht zu fühlen. Ich möchte dir an dieser Stelle ganz klar sagen: Du bist nicht der einzige Mensch, dem es so geht. Und nein, du bist nicht automatisch „schlecht im Umgang mit Hunden“, nur weil es mit deinem Labrador Retriever nicht so läuft wie in der Werbung.

Der entscheidende Unterschied ist, wie du mit diesen Erkenntnissen umgehst. Du kannst so tun, als sei alles in Ordnung und darauf hoffen, dass es „irgendwann besser wird“. Oder du kannst sagen: „Okay, wir stecken gerade fest. Ich will verstehen, warum und was ich konkret ändern kann.“ Genau an dieser Stelle setzt mein Onlinekurs „Fehler verstehen – Beziehung stärken“ an. Es geht darin nicht darum, dir einfach eine Liste mit Übungen hinzuknallen. Es geht darum, dass du verstehst, warum bestimmte Probleme immer wieder auftreten, wie dein Hund auf dein Verhalten reagiert und wie ihr gemeinsam aus Negativschleifen aussteigen könnt.

https://youtu.be/xnaLfjocnFg

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