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Geheimtipps für eine erfolgreiche Hundeerziehung – Teil 1

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Geheimtipps für eine erfolgreiche Hundeerziehung – Teil 1

Warum dein Hund nicht immer das macht, was du möchtest? Ganz einfach: Entweder versteht er nicht, was du wirklich von ihm willst oder er hat von dir gelernt, dass er dich und deine Kommandos ignorieren kann, wenn er seiner Meinung nach wichtigere Dinge zu tun hat! Darum verraten wir dir heute 3 von 6 Geheimtipps für eine erfolgreiche Hundeerziehung und wie du und dein Hund garantiert zu einem tollen Team werdet, das die gleiche Sprache spricht!

Geheimtipp 1 für erfolgreiche Hundeerziehung

Nutze ein Aufmerksamkeitssignal. Dafür bietet sich der Name deines Hundes an.  Du machst es deinem Hund viel einfacher auf dich und dein Anliegen zu reagieren, wenn du dir vorher mit seinem Namen seine Aufmerksamkeit sicherst. Sprich ihn also namentlich an bevor du etwas von ihm forderst oder ihm irgendwas verbieten möchtest. Dies ist besonders wichtig, wenn du zwei oder mehrere Hunde besitzt.

Wenn einer der Hunde Blödsinn macht und du einfach nur „Hörst du wohl auf! Pfui ist das!“ in das Hunderudel brüllst, dann fühlen sich fälschlicherweise alle Hunde angesprochen. Auch die, die nichts gemacht haben, werden auf deine Aufregung mit Beschwichtigungssignalen reagieren. Also bitte immer erst den Namen nennen und dann kurz schimpfen, loben oder ein Kommando geben.

Geheimtipp 2 für erfolgreiche Hundeerziehung

Teile deinem Hund ein Ankündigungssignal mit, bevor er etwas für dich machen soll. So weiß er, dass nun eine Handlung beginnt. Das kann das Wort Fuß sein, wenn er neben dir laufen soll oder Bleib, wenn er auf einer Stelle verharren und auf dich warten soll. Genauso gut kannst du Geräusche oder Gesten nehmen und mit einer Handlung verknüpfen. Ein Klopfer auf den Oberschenkel oder ein Schnalzen mit der Zunge kann ebenfalls bedeuten, dass dein Hund neben dir laufen soll. Das bleibt ganz dir überlassen.

Geheimtipp 3 für erfolgreiche Hundeerziehung

Benutze immer ein Auflösungssignal. Bei mir ist das ein freundliches „OK“.  Durch dieses Auflösungssignal bekommt jede Handlung, die durch ein Ankündigungssignal von dir eingeleitet wurde, ein Ende! Das Tolle ist, dass dein Hund dadurch lernt auf dieses Kommando zu warten und seine Handlung demnach nicht selbstständig abbricht. Woher soll dein Hund sonst wissen, wann er ein „Bleib“ beenden darf, zu welchem Zeitpunkt er deine Erlaubnis hat aus dem Auto zu hüpfen, ab wann er nicht mehr bei Fuß laufen muss und so weiter.

Dein Hund wird sich mit der Zeit und deinem konsequentem Handeln immer besser an dir orientieren und dich zukünftig in Entscheidungen mit einbeziehen. Anfänglich wird er natürlich versuchen seinen eigenen Kopf durchzusetzen, um dich und deine Beharrlichkeit zu testen. Bleibe hier unbedingt konsequent und setze deine gegebenen Kommandos souverän und besonnen durch. Lass dich dabei nicht aus der Ruhe bringen und sei immer etwas hartnäckiger als dein Hund.

Eselsbrücke – Signale besser merken

Und, konntest du dir den ersten Tipp merken? Da sich die Begriffe „Aufmerksamkeitssignal“, „Ankündigungssignal“ und „Auflösungssignal“ nicht so gut einprägen, geben wir dir hier eine kleine Eselsbrücke:

Wir haben die Begriffe zusammengefasst und zum leichteren Verständnis  das  „WER-WAS-WIE-Prinzip“ getauft.

WER steht für das Aufmerksamkeitssignal, also WER soll eine Handlung ausführen. Der Hund natürlich.

WAS beinhaltet das Ankündigungssignal, also WAS soll der Hund eigentlich tun, nachdem ich ihn angesprochen habe.

WIE steht für „Wie lange“ und benennt das Ende der zuvor geforderten Handlung durch das entsprechende Auflösungssignal.

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Das Video zum Thema musste aus rechtlichen Gründen entfernt werden.

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